Bestandsaufnahme
Schadenverlauf, Konstruktion, sichtbare Auffälligkeiten und bisherige Maßnahmen vor der Messung erfassen.
Lingam Bau Feuchte-Check · Messung vor Ort
Orientierende, zerstörungsfreie Vergleichsmessungen bei Wasserschaden und Feuchteanzeichen – mit nachvollziehbaren Messpunkten, Fotobezug und fachlicher Einordnung für Bauherren, Auftraggeber und Betriebe.
Zuerst geeignete Not-, Installations- oder Elektrofachkräfte einschalten. Eine Feuchtigkeitsmessung ersetzt keine Leckbeseitigung, elektrische Sicherung oder Soforttrocknung.
Eigener Prüfaufbau
Baustoff, Oberfläche, Schichtaufbau, Salze, Metalle und Messbedingungen können Werte beeinflussen. Deshalb werden Messpunkte, Vergleichsbereiche und Grenzen gemeinsam dokumentiert.
Schadenverlauf, Konstruktion, sichtbare Auffälligkeiten und bisherige Maßnahmen vor der Messung erfassen.
Geeignete zugängliche Oberflächen an mehreren Messpunkten und – soweit sinnvoll – mit trockeneren Vergleichsbereichen gegenüberstellen.
Messwerte nicht isoliert, sondern räumlich, bauteilbezogen und zusammen mit Fotos und Randbedingungen darstellen.
Auffälligkeiten, Aussagegrenzen und gegebenenfalls erforderliche Spezialdiagnostik nachvollziehbar benennen.
Bestätigter Messumfang
Messgerät, Messprinzip, geeigneter Baustoff und Aussageziel werden vor Auftragserteilung aufeinander abgestimmt.
Alle Verfahren einzeln
Die Messtechnik ist vorhanden. Eingesetzt werden nur die Verfahren, die zu Baustoff, Schichtenaufbau, Zugänglichkeit und Fragestellung passen.
Verfärbungen, Ablösungen, Ausblühungen, Schimmelanzeichen, Bauteilanschlüsse und mögliche Feuchtewege aufnehmen.
Grenze: Erfasst nur sichtbare und zugängliche Bereiche.Feuchteunterschiede an geeigneten mineralischen oder Holzbaustoffen punktbezogen vergleichen.
Grenze: Material, Salze, Metalle und Elektrodenkontakt können den Wert beeinflussen.Feuchteverteilungen oberflächennah und zerstörungsfrei über Vergleichsmesspunkte eingrenzen.
Grenze: Relative Anzeige; Rohdichte, Schichtaufbau und leitfähige Einbauteile beachten.Klimatische Randbedingungen zum Messzeitpunkt oder im vereinbarten Messzeitraum dokumentieren.
Grenze: Eine Momentaufnahme ersetzt keine Langzeitmessung.Kalte Oberflächen und mögliche Kondensationsbedingungen rechnerisch und messtechnisch einordnen.
Grenze: Nutzung, Lüftung, Beheizung und Wetter müssen mitbetrachtet werden.Thermische Auffälligkeiten, Wärmebrückenhinweise und Temperaturverteilungen bildlich darstellen.
Grenze: Erfordert geeignete Temperaturdifferenz, stabile Randbedingungen und fachliche Interpretation.Materialfeuchte einer entnommenen Probe über die Calciumcarbid-Methode bestimmen.
Grenze: Invasiv; Entnahmestelle, Probenahme und Materialeignung müssen festgelegt werden.Materialfeuchte einer repräsentativen Probe über Masseverlust bei Trocknung bestimmen.
Grenze: Invasiv und zeitabhängig; eine fachgerechte Probenahme ist entscheidend.Hohlräume und schwer einsehbare Bereiche über eine geeignete kleine Zugangsöffnung visuell prüfen.
Grenze: Bauteilöffnung, Leitungen und Wiederherstellung müssen vorab geklärt werden.Mögliche Leckbereiche mit geeigneter Ortungstechnik systematisch eingrenzen.
Grenze: Verfahren, Zugänglichkeit und Erfolgsaussicht werden objektspezifisch geprüft; keine Fundgarantie.Messpunkte, Geräte und Verfahren, Randbedingungen, Werte, Fotos, Thermogramme und Einordnung geordnet dokumentieren.
Grenze: Umfang und Verwendungszweck werden vor Auftragserteilung vereinbart.Schimmelart, Sporenkonzentration und gesundheitliche Bewertung erfordern geeignete Labor- oder medizinische Fachstellen. Reparaturen und Wiederherstellung werden gesondert vereinbart.
Typische Einsatzfragen
Der Feuchte-Check eignet sich zur Orientierung und Dokumentation. Die genaue Aussage hängt von Baustoff, Zugänglichkeit, Messmethode und Vergleichsgrundlage ab.
Einsatzgebiet & Preis
Die reale Messung ist eine individuell vereinbarte Vor-Ort-Leistung. Vor Beginn werden Objekt, Fragestellung, Messumfang, Dokumentation, Anfahrt und Preis bestätigt.
Preislogik ansehenWas Sie erhalten können
Häufige Fragen
Dabei werden geeignete, zugängliche Baustoffoberflächen an mehreren Messpunkten vergleichend untersucht. Die Werte können Feuchteverteilungen und auffällige Bereiche anzeigen, sind aber ohne materialspezifisches Referenzverfahren nicht automatisch absolute Feuchtewerte.
Nicht automatisch. Messbild, Schadenverlauf und Baukonstruktion können Hinweise geben und den Untersuchungsbedarf eingrenzen. Je nach Objekt werden Thermografie, Tiefenmessung, Endoskopie, Leckortung oder eine Bauteilöffnung eingesetzt. Für Proben- und Laboranalysen werden geeignete Fachlabore benötigt.
Nein. Eine reale Feuchtigkeitsmessung erfordert einen Termin am Objekt. Fotos, Videos, Pläne, Messprotokolle anderer Fachfirmen sowie Angebote und Rechnungen können jedoch bundesweit digital vorgeprüft werden.
Ja, nach vereinbartem Umfang als Messprotokoll oder Messbericht. Dokumentiert werden können Messpunktplan, eingesetztes Gerät und Verfahren, Randbedingungen, Messwerte, Fotos, Thermogramme, Auffälligkeiten, fachliche Einordnung und Aussagegrenzen.
Nicht im bestätigten Grundumfang. Probenahmen, mikrobiologische Laboranalysen und gesundheitliche Bewertungen müssen ausdrücklich vereinbart und durch dafür geeignete Fachlabore durchgeführt werden.
Kein einzelnes Verfahren garantiert die eindeutige Ursache. Messbericht, Thermografiebericht oder Leckortung werden in Umfang, Methode und Verwendungszweck vor Auftragserteilung festgelegt. Eine gerichtsfeste Beweissicherung wird nicht automatisch geschuldet.
Nächster Schritt
Nennen Sie Objektort, betroffene Bereiche, Schadenverlauf und vorhandene Mess- oder Trocknungsunterlagen. Sie erhalten eine individuelle Rückmeldung zu Methode, Aussageziel, Termin und Preis.